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Mikrofaser

Synthetische Faser mit ultrafeinen Strukturen – nimmt Schmutz und Bakterien mechanisch auf.

Definition

Mikrofaser ist ein synthetisches Reinigungsmaterial aus extrem feinen Polyester- und Polyamid-Filamenten – typisch unter 1 Denier (entspricht etwa 1/100 eines menschlichen Haares). Die feine Struktur erzeugt eine enorme Oberfläche pro Gramm Material und erlaubt es, Schmutz, Fett und Bakterien mechanisch aufzunehmen, ohne chemische Reinigungs­mittel zu benötigen. Studien des Robert-Koch-Instituts haben gezeigt, dass professionelle Mikrofaser-Wischbezüge 99 % der Bakterien von einer Oberfläche entfernen – auch nur mit Wasser. In der Profi-Reinigung werden Mikrofaser-Tücher farb-codiert eingesetzt: rot für Sanitär, blau für Glas/Spiegel, grün für Lebensmittelbereiche, gelb für allgemeine Flächen. So vermeidet man Kreuzkontamination zwischen kritischen Bereichen. Mikrofaser-Tücher werden bei 60 °C industriell gewaschen, vertragen 200–500 Wasch­zyklen und sind dadurch nach wenigen Monaten ökonomischer als Einweg-Reinigungstücher. Reinigungsvergleich empfiehlt Anbieter, die zertifizierte Mikrofaser nach DIN ISO 10993 verwenden.

Auf einen Blick

  • Entfernt 99 % der Bakterien rein mechanisch (RKI-Studie)
  • Farb-Codierung verhindert Kreuzkontamination
  • Wirtschaftlich nach wenigen Monaten Einsatz

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