⚙️ Technik & Verfahren

Dampfreinigung

Reinigung mit überhitztem Wasserdampf bei 130–180 °C – chemiefrei, hochhygienisch.

Definition

Dampfreinigung ist eine Reinigungstechnik, die überhitzten Wasserdampf bei 130–180 °C zur Reinigung und Desinfektion von Oberflächen einsetzt. Das Verfahren ist hochwirksam gegen Bakterien, Viren und Pilzsporen und verzichtet vollständig auf Reinigungschemie – ein wesentlicher Vorteil in Lebensmittelbetrieben, Kindergärten, Allergiker-Haushalten und Pflegeeinrichtungen. Professionelle Dampfreiniger arbeiten mit 4–8 bar Dampfdruck und liefern Trockendampf, der weniger Restfeuchte hinterlässt als Sprühlösungen. Typische Einsatzbereiche: Polster, Matratzen, Küchen­fugen, Sanitär-Silikon, Fliesen-Fugen, Auto-Innenraum, Spielzeug. Dampfreinigung ist nicht für jede Oberfläche geeignet: empfindliche Holz-Beschichtungen, Tapeten, manche Kunststoffe und unverleimte Holzparkette können beschädigt werden. Die Anschaffungs­kosten guter Profi-Dampfreiniger liegen bei 1.500–4.000 €; deshalb wird Dampf­reinigung im Privat­haushalt überwiegend als Dienstleistung beauftragt – entsprechende Pauschalen liegen bei 80–250 € pro Einsatz.

Auf einen Blick

  • Temperatur: 130–180 °C – tötet Bakterien und Viren
  • Chemiefrei – ideal für Allergiker und Kinder
  • Nicht geeignet für empfindliche Beschichtungen

Verwandte Begriffe

Suchen Sie einen Anbieter für Dampfreinigung?

In 7 Schritten finden wir geprüfte Reinigungsfirmen aus Ihrer Region.

Reinigungsfirma finden
Reinigungsfirma finden