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Hochdruckreinigung

Reinigung mit Wasserstrahl bei 100–200 bar – für Außenflächen, Fassaden, Industrie­objekte.

Definition

Hochdruckreinigung ist eine Reinigungstechnik, bei der Wasser unter hohem Druck (typisch 100–200 bar bei Profi-Geräten, im Industriebereich bis 1.500 bar) auf eine Oberfläche aufgebracht wird. Das Verfahren eignet sich für robuste Außenflächen, Fassaden, Pflasterflächen, Maschinen und Industrieanlagen. Die Reinigung erfolgt rein mechanisch durch die kinetische Energie des Wasserstrahls – meist ohne Reinigungs­chemie, was sie umweltfreundlich macht. Bei empfindlichen Materialien wie Putzfassaden oder Holzterrassen muss vorsichtig gearbeitet werden, weil zu hoher Druck die Oberfläche beschädigen kann; hier kommt oft Heißwasser-Hochdruckreinigung mit niedrigerem Druck (60–100 bar) und 60–80 °C Wassertemperatur zum Einsatz. Hochdruck­reinigung verbraucht überraschend wenig Wasser (ca. 8–15 Liter pro Minute), weil die Reinigungswirkung primär aus dem Druck und nicht aus dem Volumen kommt. In Deutschland ist Hochdruck­reinigung von Fassaden in vielen Gemeinden außerhalb der Erntezeit erlaubt; an gemeinsam genutzten Fassaden in WEGs braucht es einen Beschluss.

Auf einen Blick

  • Druck: 100–200 bar (Profi), bis 1.500 bar (Industrie)
  • Heißwasser bei 60–80 °C für empfindliche Oberflächen
  • Wasserverbrauch: 8–15 L/min – sparsamer als oft angenommen

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